Rudern in Corona-Zeiten


Liebe Mitglieder,

 

auf der Vorstandssitzung am 01. Februar 2021 haben wir uns erneut ausführlich mit der aktuellen Coronasituation in Duisburg und der seit Dezember bei uns geltenden Sperrung der Sportstätte beschäftigt.

Obgleich seit Anfang Januar das Rudern als Individualsport unter eingeschränkten Bedingungen möglich ist, hatte sich der Vorstand in seiner Sitzung am 11.01.2021 vor dem Hintergrund der hohen Corona-Inzidenzzahlen in Duisburg dazu entschieden den Ruderbetrieb in unserem Verein weiterhin ganz ruhen zu lassen.

In den vergangenen Wochen sind diese Zahlen nun erfreulicherweise gesunken. Auf Grund der rechtlichen Situation und vor dem Hintergrund des auch in anderen Vereinen rund um uns herum wieder erlaubten Individualsports Rudern, aber auch den Empfehlungen des Landes-Ruderverbandes NRW und des Landessportbundes NRW sehen wir aktuell keine Grundlage die bestehenden Einschränkungen beizubehalten.

Dennoch sieht der Vorstand in seiner Mehrheit die Öffnung für den Individualsport weiterhin sehr kritisch. Ganz besonders vor dem Hintergrund der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin. Wir alle wurden aufgefordert unsere Verantwortung in dieser Pandemie wahrzunehmen und Kontakte möglichst weitgehend zu beschränken. Auch hinsichtlich der Öffentlichkeit und dem Bild welches wir als Homberger Ruderklub gegenüber anderen Sporttreibenden abgeben, gibt es Anlass das Rudern in den nächsten Wochen kritisch zu sehen bzw. einfach darauf zu verzichten.

Nach der aktuell gültigen CoronaSchutzverordnung (CoronaSchVO NRW) und einer die bis dahin gültige Regelung ändernde Stellungnahme der zuständigen Staatskanzlei vom 12.01.2021 ist Rudern mit den Einschränkungen nach § 2 der CoronaSchVO vom 11.01.2021 und auch in der in diesem Punkt unveränderten Fassung vom 21.01.2021 möglich.

Der Landessportbund NRW hat diese Stellungnahme auf seiner Homepage in den Fragen zur CoronaSchVO wie nachfolgend kommuniziert:

„Die CoronaSchVO untersagt nur den „Sportbetrieb“ auf und in allen Sportanlagen und der Zugang ist nur „entsprechend“ zu beschränken. Verboten ist also nur der Zugang zur Sportanlage, wenn dieser dazu dient, auf und in der Anlage Sport zu treiben.

Ein Bootshaus z. B. mag eine Sportanlage sein, aber der Sport – z. B. das Rudern – wird ja nicht im Bootshaus betrieben. Der Zutritt zum Bootshaus erfolgt also nicht zum Zweck, dort Sport zu treiben, sondern nur um den Sport – zulässigerweise – auf einem See oder Fluss, also außerhalb einer Sportanlage unter Beachtung der allgemeinen Vorgaben der CoronaSchVO zu betreiben. Also ist auch ein solcher Zutritt zur Anlage (Bootshaus) zulässig.
(Quelle: Staatskanzlei NRW, 12.01.2021)“

Damit ist das Rudern mit der eigenen Hausgemeinschaft und einer haushaltsfremden Person nicht mehr verboten. Wir gehen jedoch davon aus, dass nicht alle von Euch diese juristische Feinsinnigkeit nutzen wollen und bitten Euch, falls es Euch trotzdem auf das Wasser ziehen sollte, die nachfolgenden Hinweise zu beachten.

Der Vorstand bittet Euch im Rahmen der Pandemiebekämpfung und der gebotenen Kontaktbeschränkung verantwortungsvoll mit der Öffnung umzugehen. Dies bedeutet u.a., dass der jeweilige Kreis der haushaltsfremden Personen möglichst auf eine Person, mit der Ihr wiederholt rudern wollt, zu begrenzen ist. Auf dem Gelände sind selbstverständlich die allgemein üblichen AHA-Regeln, sowie die darüber hinausgehenden Regelungen zum Betreten des Bootshauses und zur Nutzung der Boote einzuhalten (siehe Aushang). Es besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes auf dem Vereinsgelände. Die Umkleiden sowie die Mehrzweckhalle dürfen entsprechend § 9 der aktuellen CoronaSchVO nicht benutzt werden! Die Toiletten sind benutzbar.

Alle Rudertermine müssen, wie schon früher, rechtzeitig beim Vorsitzenden Sport (sport@homberger-ruderklub.de) angemeldet werden. Er koordiniert das Individuelle Rudern, für das natürlich weiterhin auch unsere Ruderordnung Geltung hat!

Bei einer erneuten Änderung der CoronaSchVO werden wir Euch zeitnah wieder informieren.

 

Der Vorstand

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